DIE SYNAGOGE VON GÖRZ


„Wenn bis 1943 die täglichen Gottesdienste regelmäßig abgehalten wurden, was auch Attilio Morpurgo seligen Angedenkens zu verdanken war, der in dieser schwierigen Zeit als eifriger und kämpferischer Vorsteher der Gemeinde agierte, so erlebte die Gemeinde nach der Befreiung dank der in Görz stationierten jüdischen Soldaten unter der Führung der Militärrabbiner Barack und Elefant eine kurze Wiederbelebung. Danach waren nur noch sporadische Gottesdienste möglich, die durch den guten Willen der wenigen in der Stadt verbliebenen Juden und durch die Mithilfe anderer Gemeindemitglieder, insbesondere aus Triest, zustande kamen, zu deren Gemeinde Görz nun gehört.“

 M. Morpurgo, S. 81-82.